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Neubau ProfiCamp

Alles unter einem Dach. Das Leuchtturmprojekt der Eintracht.

1991 vereinte Steffi Graf gefühlt die ganze Tenniswelt, als nach dem fertiggestellten Umbau des Centre Courts Tausende zum Showmatch zwischen der deutschen Tenniskönigin und Jana Novotna auf die Anlage zwischen dem Deutsche Bank Park und der Mörfelder Landstraße kamen. Fast genau 30 Jahre später hat sich dort die Eintracht vereint, die Fußball AG nimmt erstmals unter einem Dach geschlossen Platz.

Das neue Zuhause der Eintracht-Familie ist damit nur wenige Meter entfernt und in südöstlicher Richtung vom Deutsche Bank Park entstanden. Der Neubaukomplex ist in zwei Bauteile unterteilt, dessen Schnittstelle im Erdgeschoss der Empfangsbereich und ein nichtöffentliches Betriebsrestaurant bilden. Im fünfgeschossigen, im Grundriss quadratischen Bauteil-A sind die Medieneinrichtungen, Büro- und Verwaltungseinheiten untergebracht. Direkt daran angeschlossenen ist das dreigeschossige Bauteil-B, das exklusiv den Lizenzspielern vorbehalten ist. Beide Seiten eint auch die gemeinsame Tiefgarage mit Pkw- und Fahrradstellplätzen im Untergeschoss, zu der es ergänzend ein separates offenes Parkdeck im Westen gibt. 

Für Eintracht Frankfurt war die 34,1 Millionen Euro teure Errichtung des ProfiCamps daher eine der wichtigsten Aufgaben der vergangenen Jahre, um Spielern und Mitarbeitern eine moderne Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. „Ohne diese hat ein Klub oder ein Unternehmen kein Erfolg. Es ist neben der finanziellen Basis und des sportlichen Gesamtkonzepts eine von drei Säulen, um wettbewerbsfähig zu sein“, erklärt Vorstandssprecher Axel Hellmann. „Das Gebäude drückt Würde, Stolz und Größe des Vereins aus. Es sorgt für eine neue Betriebs- und Klubkultur.“

Ein 800 Quadratmeter großer Fitnessbereich, Whirlpool, Kältekammer, ein Besprechungsraum im Kinostyle und ein Schlafriegel im Lizenzspielerbereich; 19 Besprechungsräume, ein 400 Quadratmeter großes Foyer mit riesigem Steinadler und Platz für 280 Mitarbeiter im Verwaltungstrakt; dazu das 120 Sitzplätze bietende Betriebsrestaurant „Fifty-Nine“: das als Passivhaus erbaute ProfiCamp genügt modernsten Ansprüchen und vereint die Eintracht-Familie nach vielen Jahren in und um Frankfurt verteilt nun an einem Ort. Und zwar in der Postadresse Im Herzen von Europa 1. „Ein Bekenntnis zu unserer Internationalität, die sich auch in den Namen der Besprechungsräume wiederfindet“. Diese sind nach ehemaligen Gegnern in Europapokalwettbewerben benannt und heißen demnach beispielsweise Juventus Turin, Flora Tallinn oder Widzew Lodz.

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