06.07.2020
Soziales

Spenderherz der Fans Segen für die Region

Stadionbesucher aus allen Kategorien entscheiden sich gegen eine Rückerstattung der entfallenen Heimspiele und lassen die ihnen zustehenden Beträge der „AUF JETZT!“-Kampagne zugutekommen.

Alle Dauerkarteninhaber, Tageskartenkäufer und die Kunden im Business Seats-, Logen- und Sponsorenbereich konnten im Rahmen der „AUF JETZT!“-Kampagne alternativ zur Rückerstattung der auf die letzten fünf Heimspiele der Saison entfallenden Beträge entscheiden, das Geld ganz oder teilweise an eine der fünf Einrichtungen zu spenden. Zudem geht der Erlös aus dem Verkauf der Kampagnen-T-Shirts und Mund-Nase-Schutz-Masken ebenfalls als Spende an die Arche Frankfurt, das Deutsche Rote Kreuz Frankfurt, die Diakonie Hessen, die Frankfurter Tafel und das Universitätsklinikum Frankfurt.

Die Summen, die seitdem zusammengekommen sind, übertreffen alle Erwartungen und sind dem großen Solidaritätsbewusstsein der Fans und Zuschauer von Eintracht Frankfurt zu verdanken, die aus dem ausbleibenden Stadionerlebnis nicht den für sie naheliegenden finanziellen Vorteil, sondern vielmehr den gemeinnützigen Mehrwert wahrnahmen. „Die Solidarität über alle Bereiche hinweg – ob Tageskartenbesitzer, Businesskunden oder Sponsoren – ist einfach bemerkenswert“, zeigt sich Finanzvorstand Oliver Frankenbach ebenso beeindruckt wie Fredi Bobic: „Es ist ein super Zeichen für Frankfurt, dass jeder, der konnte, uns das Vertrauen geschenkt hat und das ihm zugestandene Geld über uns freiwillig weitergegeben hat.“

Die Vielfalt der Spender spiegelt sich ohnehin in den Repräsentanten des Traditionsvereins wider. Wie Vorstandskollege Bobic stattete Frankenbach dem Deutschen Roten Kreuz einen Besuch ab. Markenbotschafter Uwe Bein wiederum schlug bei der Diakonie Hessen auf, Vereinslegende und seit kurzem Nachwuchstrainer Alexander Meier schaute bei der Arche Frankfurt vorbei, und Präsident Peter Fischer war in gleicher Mission bei der Frankfurter Tafel zugegen.

„Es gibt so viele Menschen, denen es nicht gutgeht, von denen wir aber oft nur aus dem Fernsehen erfahren. Doch Eintracht Frankfurt hat sich vorgenommen, nicht in die Ferne, sondern vor unserer eigenen Haustür zu schauen und zu überlegen, wo wir anpacken können“, sagt der Präsident. Für Fischer ist die Scheckübergabe „ein großer und glücklicher Tag, als Vertreter von Eintracht Frankfurt hier zu sein.“

Gemäß dem Leitsatz: In Eintracht für die Region.

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