13.12.2021
Verein

Peter Fischer für Bundesversammlung nominiert

Eintracht-Präsident Peter Fischer wird im kommenden Jahr an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen. Er wurde von der hessischen SPD vorgeschlagen und anschließend vom Landtag nominiert.

Neben Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag nehmen regelmäßig zahlreiche unabhängige Meinungsträger aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen an der Bundesversammlung teil. Für die am 13. Februar anstehende Wahl hat der Hessische Landtag nun den Eintracht-Präsidenten nominiert.

„Peter Fischer und die Eintracht stehen für Toleranz, Antirassismus, Vielfalt und Meinungsfreiheit – Werte, die wir als SPD-Fraktion teilen. In ihm hat die SPD-Fraktion einen Kämpfer gegen Alltagsrassismus gefunden, der Resignation als Aufgabe in der Sache versteht“, begründete der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Günter Rudolph, die Entscheidung. „Es ist für mich eine große Ehre, als unabhängiges Mitglied der Bundesversammlung an der Wahl des Bundespräsidenten teilzunehmen. Daher habe ich keine Sekunde mit meiner Zusage gezögert.“, freute sich Peter Fischer.

Die Bundesversammlung wählt am 13. Februar 2022 den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin. Die Versammlung setzt sich aus den 736 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Delegierten zusammen, die von den Landesparlamenten entsandt werden. Nach dem Verteilungsschlüssel kann die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag elf Mitglieder benennen, darunter wird neben Peter Fischer auch Ajla Kurtović entsandt, die Schwester von Hamza Kurtović, der am 19. Februar 2020 bei dem rassistischen Anschlag von Hanau ermordet wurde.

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