29.12.2021
Klub

National und international beeindruckt

In über 50 Sportarten sind Sportlerinnen und Sportler mit dem Adler auf der Brust aktiv – und auch 2021 in diversen Disziplinen erfolgreich.

Olympische Spiele, Europa- und Weltmeisterschaften oder Champions League – die Eintracht-Familie ist auch in diesem Jahr viel herumgekommen und hat den Adler voller Stolz und äußerst erfolgreich in die Welt getragen. Für die meisten Sportlerinnen und Sportler war es sicherlich kein einfaches (Pandemie-)Jahr. Es gab vor allem in der ersten Jahreshälfte viele Unwägbarkeiten, größtenteils schwierige Bedingungen und herausfordernde Vorbereitungen auf die jeweiligen Saisonhöhepunkte. Doch die Athleten machten jederzeit das Beste aus der Situation und blieben kreativ. Nicht jede Geschichte wird im Jahresrückblick Erwähnung finden, denn mit über 50 Sportarten, die unter den Flügeln des Adlers ein Zuhause gefunden haben, kann ein Jahresrückblick immer nur ein Ausschnitt sein. Eine kleine Auswahl der Eintracht-Erfolge:

Das Ereignis mit der wohl größtmöglichen Aufmerksamkeit waren die Olympischen Spiele in Tokio. Sieben Eintrachtlerinnen und Eintrachtler wurde nominiert und durften ihre Nationalmannschaft vertreten. Carolin Schäfer (Siebenkampf), Katharina Steinruck (Marathon), Amos Bartelsmeyer (1500 Meter), Joshua Abuaku und Luke Campbell (beide 400 Meter Hürden), Ragnar Ache (Fußball/Deutschland) und Letícia Santos (Fußball/Brasilien) reisten im Sommer nach Japan, um sich mit den Besten der Welt zu messen.

AthletDisziplinAbschneiden
Joshua Abuaku400 Meter HürdenHalbfinale
Ragnar AcheFußballVorrunde
Amos Bartelsmeyer1500 MeterVorlauf
Luke Campbell400 Meter HürdenHalbfinale
Letícia SantosFußballViertelfinale
Carolin SchäferSiebenkampfPlatz sieben
Katharina SteinruckMarathonPlatz 31

DFB-Pokalfinale und Spitzenreiter

Im Fußball können die Profis auf einen bemerkenswerten Endspurt zurückblicken und liegen zur Winterpause auf Rang sechs. Die Frauen überwintern auf Platz vier und haben mit dem Einzug in das DFB-Pokalfinale in der vergangenen Saison ein dickes Ausrufezeichen im ersten Fusionsjahr feiern können. Zwar ist der erneute Finaltraum in diesem Jahr nach dem Aus gegen den FC Bayern geplatzt – Fingerzeige für die Zukunft haben die Adlerträgerinnen dennoch zur Genüge gesetzt.

Mit einem vielversprechenden Kader absolviert die U19 eine bis dato solide Saison und belegt den achten Platz in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. In der Rückrunde soll es noch den einen oder anderen Platz nach oben gehen und die Spielzeit unter den ersten Fünf beendet werden. Besonders hervorzuheben ist die starke Saison der U15, die in der Hauptrunde der C-Junioren-Regionalliga Süd nicht mehr von Rang eins verdrängt werden kann. Mit Selbstvertrauen starten die Schützlinge von Trainer Helge Rasche in die Meisterrunde im Frühjahr, die sie ebenfalls ganz oben im Klassement abschließen wollen. Ähnlich herausragend lieferten die U17-Juniorinnen in der B-Juniorinnen Bundesliga ab. Mit 14 Spielen, 12 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage stehen sie unangefochten an der Tabellenspitze.

Aufstrebende Abteilungen

Erstmals international erfolgreich war Leichtathlet Andreas Bechmann. Mit einer Gesamtpunktzahl von 8142 Punkten holte er sich den Titel bei den U23-Europameisterschaften der Zehnkämpfer.

Mit reichlich internationaler Erfahrung traten die Tischfußballerinnen und -fußballer bei der Champions League in Rom an. Während die Herren im Viertelfinale ausschieden, sicherten sich die Damen Platz drei.

Auf 2022 können sich sowohl Tennisfans als auch die Ultimate-Frisbee-Teams freuen: Nach fast 50 Jahren kehrt mit den Herren 30 eine Tennis-Mannschaft der Eintracht in der kommenden Saison in die Bundesliga zurück. Im Ultimate Frisbee qualifizierten sich gleich zwei Mannschaften für ihre jeweilige Weltmeisterschaft.

Gelebte Sporttradition

Doch nicht nur sportliche Erfolge ließen das Eintracht-Herz höherschlagen. Auch das eine oder andere Jubiläum kam in diesem Jahr hinzu. Während die Handballabteilung bereits das 100-jährige Bestehen feierte, besteht die Fußballschule mittlerweile seit 20 Jahren. Sowohl im Handball als auch in den zahlreichen Camps der Fußballschule in Frankfurt oder der Region werden regelmäßig Kinder und Jugendliche an die Sportarten herangeführt und begeistert.

Unabhängig ob Profi- oder Breitensportler, Kinder in Camps oder in den zahlreichen Abteilungen, vor Ort in Frankfurt oder bei Großereignissen in der Welt – sie alle eint, dass sie mit Stolz den Adler auf der Brust tragen. Ein Stolz, der alle verbindet und auch in Zukunft in dem einen oder anderen sportlichen Erfolg münden wird. Ob an der Basis oder in der Spitze.

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