21.12.2022
Soziales

Krombacher Zipfelmützenaktion generiert 26.250 Euro

Eintracht-Fans ermöglichen eine beträchtliche Spende für den guten Zweck in der Heimatregion ihres Vereins. Der Betrag geht zu gleichen Teilen an fünf Institutionen.

Gemeinsam für die Region (v. l.): Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Lourdes Utrillas Anaya und Snjezana Schubert (Stützende Hände e.V.), Brigitte Orth und Frank Fechner (Main Lichtblick e.V.), Norbert Nickel (Frankfurter Tafel e.V.), Sandra Rehkessel (Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt), Julia Hildebrandt (Arche Frankfurt), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

Die Fans der Eintracht haben einmal mehr bewiesen, dass nicht nur ihre Fußballbegeisterung groß ist, sondern auch ihr Engagement für die gute Sache. Im Rahmen des letzten Heimspiels des Jahres 2022 gegen die TSG Hoffenheim fand am 9. November die Krombacher Zipfelmützenaktion statt. Schon ein Blick auf die Ränge ließ erahnen, dass auch die siebte Auflage ein voller Erfolg werden sollte. Tausende rot-schwarz-weiße Zipfelmützen waren im Deutsche Bank Park zu sehen. Dementsprechend hoch gestaltete sich die Spendensumme, die bei der Aktion zusammenkam: Insgesamt 26.250 Euro konnten dank der Unterstützung der Fans an gemeinnützige Institutionen im Rhein-Main-Gebiet übergeben werden.

Große Spendenbereitschaft – von den Fans für die Region

Die Krombacher Brauerei hatte für den Aktionstag im November wieder Zipfelmützen im Eintracht-Look produzieren lassen. Für einen Beitrag von mindestens zwei Euro pro Stück waren sie, so lange der Vorrat reichte, an den eigens eingerichteten Verkaufsständen im Deutsche Bank Park erhältlich. Zusätzlich wanderte eine begrenzte Anzahl direkt in den Onlineshop beziehungsweise die offiziellen Eintracht-Fanshops, sodass auch Fans, die am Spieltag nicht im Stadion sein konnten, die Möglichkeit hatten, sich den limitierten Fanartikel zu sichern. Unabhängig davon, auf welchem Weg die Zipfelmützen ihren Weg auf die Köpfe der Eintracht-Fans fanden – der gesamte Erlös diente zu 100 Prozent dem guten Zweck in der Heimatregion ihres Herzensvereins. Eine Besonderheit: Über die Begünstigten konnten die Fans in diesem Jahr mitentscheiden und per E-Mail ihre Vorschläge einreichen. Am Ende profitierten fünf Institutionen vom großartigen Engagement der Anhänger. Je 5.250 Euro erhielten: Stützende Hände e.V., die Arche Frankfurt, Main Lichtblick e.V., die Frankfurter Tafel e.V. und der Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt.

Über die Arbeit der begünstigten Institutionen

Stützende Hände e.V. 

Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Lourdes Utrillas Anaya und Snjezana Schubert (Stützende Hände e.V.), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

Der Verein Stützende Hände setzt sich seit 2013 mit unterschiedlichen Projekten für hilfsbedürftige Menschen in der Stadt und der Region Frankfurt am Main ein. Eines davon ist die Aktion „Weihnachtsgeschenke für schwerkranke, sozialschwache, Waisen- und Flüchtlingskinder“. Allein im Raum Frankfurt am Main geht es um circa 2.000 Kinder, die ihr Weihnachtsfest in Waisenhäusern, Krebsstationen und Flüchtlingsheimen verbringen. Um diesen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, überraschen sie die Vereinsmitglieder mit einem Geschenk von ihrem Wunschzettel.

Arche Frankfurt

Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Julia Hildebrandt (Arche Frankfurt), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

Das christliche Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ engagiert sich bundesweit für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligtem Lebensumfeld. Die Kinderstiftung betrachtet es als ihre Verantwortung, in der Öffentlichkeit auf soziale Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen und auf breiter Ebene dafür zu werben, dass sich Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Familien in Deutschland dauerhaft verbessern.

Main Lichtblick e.V.

Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Frank Fechner und Brigitte Orth (Main Lichtblick e.V.), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

MainLichtblick e.V. wurde 2013 gegründet und erfüllt kranken, körperlich beeinträchtigten sowie traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main persönliche Herzenswünsche und schenkt ihnen damit individuelle Lichtblicke, um Kraft für den schwierigen Alltag zu tanken. Die von den Eintracht-Fans gespendeten 5.250 Euro werden in die Erfüllung von zwei Wünschen fließen. Für die dreijährige Miriam, die unter einer Zerebralparese leidet und sich nicht selbstständig fortbewegen kann, soll einen elektrischen Explorer Mini für etwa 4.100 Euro angeschafft werden. Mit den restlichen 1.150 Euro wird die Reittherapie für ein weiteres Kind über ein halbes Jahr ermöglicht.

Frankfurter Tafel e.V.

Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Norbert Nickel (Frankfurter Tafel e.V.), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

Die Idee hinter der Tafel ist bestechend einfach. Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Auf der einen Seite gibt es Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, aber qualitativ noch einwandfrei sind und auf der anderen Seite gibt es Bedürftige, die diese Lebensmittelhilfe gebrauchen können. Die Tafeln sind die Brücke zwischen Armut und Überfluss und bemühen sich mit ehrenamtlichen Helfern für einen Ausgleich und helfen so diesen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und verleihen ihnen dadurch Motivation für die Zukunft.

Der Verein bedient heute über die Lebensmittelausgaben circa 15.000 bedürftige Frankfurter Bürger. Weitere 12.300 Empfänger erhalten über 72 soziale Einrichtungen Unterstützung.

Etwa 180 Mitarbeiter sind ehrenamtlich für die Frankfurter Tafel e.V. tätig. Für die Logistik stehen inzwischen zwölf Kühlwagen zur Verfügung, die die zwölf Lebensmittelausgaben mit den eingesammelten Lebensmitteln beliefern.

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt

Martina Wehner (Krombacher Brauerei), Sandra Rehkessel (Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt), Arnfried Lemmle (Eintracht Frankfurt).

Der AKHD Frankfurt/Rhein-Main (DKHV e.V.) begleitet lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche zu Hause. Projekt ist die Begleitung der erkrankten Kinder und ihrer Familien ab der Diagnose, im Leben und im Sterben. Die speziell geschulten Ehrenamtlichen spielen mit den Kindern, gehen spazieren oder halten einfach nur die Hand, wenn die Tage nicht so gut sind. Außerdem gibt es ein regelmäßiges Müttertreffen, eine Geschwistergruppe und Familienfreizeiten.

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