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07.08.2025
Verein

Erfreuliche Bilanz nach den Finals

Vizepräsident Armin Kraaz zeigt sich nach den Finals in Dresden stolz auf die Leistungen der Adlerträger:innen. Im Fechten, der Sportakrobatik sowie der Leichtathletik gab es reichlich Edelmetall zu bejubeln.

Rund 250.000 Zuschauer:innen versammelten sich am vergangenen Wochenende in Dresden, um bei Deutschlands größter nationalen Multisport-Veranstaltung dabei zu sein. „Die Finals 2025“ waren die bislang gewaltigste Ausgabe des zum fünften Mal stattfindenden Events. Verteilt über die Stadt wurden in 20 Sportarten ganze 133 Deutsche Meistertitel vergeben. Unter den 3.500 antretenden Athlet:innen befanden sich auch zahlreiche Adlerträger:innen, die in der Leichtathletik, im Fechten und in der Sportakrobatik um Medaillen kämpften.

Historischer Doppelerfolg

Allen voran in der Sportakrobatik werden die Finals 2025 nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Die Sportart wurde nicht nur erstmals im Rahmen des Multisport-Events ausgetragen, für die Eintracht gab es zudem zwei historische Meistertitel zu bejubeln. Den Anfang machte das das Juniorinnen-Damenpaar Anna und Lisa, die eine technisch versierte und ausdrucksstarke Kür zeigten und sich als erstes Team in der Geschichte der Sportakrobatik bei Eintracht Frankfurt zum Deutschen Meister krönten.

Carla und Leni setzten zusammen mit ihrer Partnerin Finia (SV Mergelstetten) dann noch einen drauf, präsentierten eine hervorragende Kombi-Übung und sicherten den zweiten Meistertitel für die Eintracht. Komplettiert wurde das erfolgreiche Wochenende schließlich in der Altersklasse der Seniorinnen: Während das Trio Fiona, Kira und Alisée trotz starker Leistungen knapp am Podest scheiterte, beeindruckte das Damenpaar Viktoria und Alena mit einer fehlerfreien Vorstellung und belohnte sich mit der Bronzemedaille.

Sensationelle Erfolge im Team und im Einzel

Aber nicht nur in der Sportakrobatik, auch im Fechten feierte die Eintracht Rekorderfolge. So gewannen Anna Jonas, Cagla Aytekin, Matilda Kunisch und Eda Cevikol die erste Team-Medaille der Vereinsgeschichte bei Deutschen Senioren-Meisterschaften. Bereits die Qualifikation für das Finale im Vorfeld des Wochenendes war ein riesiger Erfolg, im Endspiel wartete nun Bayer Leverkusen. Gegen ihre favorisierten Gegnerinnen zeigten die Eintrachtlerinnen bis zum Ende einen starken Kampf, mussten sich dann aber geschlagen geben. Die Silbermedaille ist dennoch ein spektakulärer Erfolg für die Fechtabteilung von Eintracht Frankfurt.

Damit war aber noch nicht genug, auch im Einzel ging Edelmetall an eine Adlerträgerin. Anna Jonas hatte sich für das Halbfinale qualifiziert und traf dort auf die Leverkusenerin und Ranglistenerste Alexandra Ndolo. Gegen die Olympiateilnehmerin von 2024 hielt Anna Jonas lange mit, am Ende setzte sich jedoch die Erfahrung durch. Die Frankfurterin belegte damit einen starken dritten Platz und gewann Bronze.

Auf der Bahn und im Ring siegreich

Der Erfolgslauf der Adlerträger:innen setzte sich schließlich auch in der Leichtathletik fort, vor allem im Hammerwurf der Frauen führte kein Weg an der Eintracht vorbei. Die frischgebackene U23-Europameisterin Aileen Kuhn stellte ihre Qualität zum wiederholten Male unter Beweis, schleuderte ihr Wurfgerät über die 70-Meter-Marke und gewann Gold. Auf Rang zwei folgte Vereinskollegin Samantha Borutta, die sich über Silber freuen durfte.

Auch Läuferin Smilla Kolbe wusste in Dresden, zu überzeugen. Die 23-Jährige ließ sich bei ihrem 14. Saisonrennen über 800 Meter keine Spur von Erschöpfung anmerken, führte das Feld vom Start weg an und belohnte sich mit dem Meistertitel. Im Hürdenlauf stachen derweil Fred Isaac Fleurisson sowie Joshua Abuka hervor. Während ersterer über 110 Meter zu Bronze sprintete, landete Abuaku in den 400-Meter-Hürden ebenfalls auf Rang drei. Abgerundet wurde das starke Laufergebnis in der 4x400 Meter Staffel der U20-Herren, welche sich mit einer Zeit von 3:18.85 Minuten über die Silbermedaille freuen durfte.

Besonders emotional verliefen die diesjährigen Finals zudem für Mehrkämpfer Andreas Bechmann. Erstmals seit 2021 beendete der verletzungsgeplagte 25-Jährige einen kompletten Zehnkampf und zeigte eine bemerkenswerte Rückkehr auf die Wettkampfbühne. Allen voran in den Sprungdisziplinen überragte der Adlerträger und sicherte sich mit 7579 Punkten die Silbermedaille. Im Ziel war Bechmann die Freude und Erleichterung deutlich anzusehen.

Ich bin wirklich begeistert von den Leistungen unserer Athlet:innen.

Armin Kraaz, Vizepräsident

Vizepräsident Armin Kraaz zeigt sich nach den Finals mehr als zufrieden mit den Ergebnissen. „Es war ein grandioses Wochenende in Dresden. Ich bin wirklich begeistert von den Leistungen unserer Athlet:innen – und zwar nicht nur von denen, die Deutsche Meister geworden sind, sondern von allen, die teilnehmen durften und am Ende auch gute Platzierungen geholt haben“, so Kraaz voll des Lobes. „Ich bin auch begeistert von der Stimmung vor Ort und bedauere ein bisschen, nicht dabei gewesen zu sein. Herzlichen Glückwunsch an alle Athlet:innen, an alle Trainer:innen, Betreuer:innen, Abteilungsleiter:innen und alle, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben.“

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