12.03.2022
Soziales

Eintracht macht Haltung sichtbar

Eintracht Frankfurt eröffnet am Sonntag als Botschafter die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus. „Haltung zeigen“ lautet das diesjährige Motto der Aktionswochen vom 14. bis 27. März.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jedes Jahr rund um den Tag gegen Rassismus am 21. März mit zahlreichen Aktionen im ganzen Bundesgebiet statt. Kommunen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften, Schulen, Sportvereine und viele andere Akteure beteiligen sich mit vielfältigen – auch digitalen – Formaten.

Eintracht Frankfurt übernimmt in diesem Jahr die Rolle des Botschafters für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die offiziell am Montag, 14. März, um 12 Uhr, mit einem – pandemiebedingt digitalen – Pressegespräch mit Staatsministerin Reem Alabali-Radovan, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus und Beauftragte der Bundesregierung für Flüchtlinge, Migration und Integration, Dr. Jürgen Micksch, geschäftsführender Vorstand der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, und Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, starten werden.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022 stehen unter dem Motto „Haltung zeigen“.

Eingeläutet werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus bereits am kommenden Sonntag zum Heimspiel gegen den VfL Bochum, in dessen Rahmen die Eintracht-Partner Indeed und DPD Vermarktungsrechte für die Aktion „Haltung zeigen“ zur Verfügung stellen, um möglichst viele Menschen auf die gemeinsame Initiative gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Fremdenhass aufmerksam zu machen. Als Partner der Frauen wird DPD beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München am Freitag, 18. März, die „Haltung zeigen“-Aktion in gleicher Form unterstützen.

Natürlich werden auch außerhalb des Spielbetriebs Aktivitäten stattfinden. So findet am Mittwoch, 23. März, im Eintracht Museum unter dem Titel „Football Makes History“ ein Bildungstag zu der Frage statt, wie der Fußball genutzt werden kann, um Kinder und Jugendliche für Themen wie Migration, Rassismus und Inklusion zu sensibilisieren und welche Rolle dabei auch außerschulische Lernorte einnehmen können.

Zum Abschluss am Sonntag, 27. März, ruft die Stiftung gegen Rassismus zu einem sportlichen bundesweiten Aktionstag #BewegtGegenRassismus auf, an dem sich Eintracht Frankfurt ebenfalls großflächig beteiligen wird.

Eintracht Frankfurt untermauert damit eine Haltung, die sich der Verein seit jeher auf die Fahne geschrieben hat. Allein in der Stadt Frankfurt leben Menschen aus rund 180 verschiedenen Nationen. Nicht weniger multikulturell geht es in der Eintracht-Familie mit ihren rund 98.000 Mitgliedern und über 50 Sportarten zu.

Allgemeine Informationen

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) werden seit Januar 2016 von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert. Die Stiftung hat diese Aufgabe vom Interkulturellen Rat e.V. übernommen, der seit 1995 die Aktivitäten rund um den 21. März in Deutschland initiierte. 2008 wurde der Aktionszeitraum auf Grund der Vielzahl von Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung auf zwei Wochen ausgeweitet. Um diese wichtige Arbeit nachhaltig zu sichern, hat der Interkulturelle Rat im Jahr 2014 eine gemeinnützige Stiftung gegründet. Der Interkulturelle Rat beendete im Juli 2017 seine Arbeit.

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