09.04.2021
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Eintracht Frankfurt trauert um Horst Trimhold

Eintracht Frankfurt trauert um Horst Trimhold, der am 8. April im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Horst Trimhold wechselte 1963 von Schwarz-Weiß Essen an den Riederwald. Er zählte zur Mannschaft, die am 24. August 1963 das erste Bundesligaspiel absolvierte. Die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern endete 1:1. Gleich in seinem ersten Jahr am Main erreichte er mit der Eintracht das DFB-Pokalfinale, das am 13. Juni 1964 gegen den TSV 1860 München 0:2 verloren ging. Pokalsieger war Trimhold zu diesem Zeitpunkt längst. 1959 hatte er den Titel mit Schwarz-Weiß Essen gewonnen. Trimhold, der auch ein Mal für die A-Nationalmannschaft auflief, absolvierte für die Eintracht 82 Pflichtspiele, in denen er 18 Tore erzielte. 1966 wechselte er zu Borussia Dortmund. 1971 kehrte er nach Frankfurt zurück und ging zum FSV, mit dem er 1972 Deutscher Amateurmeister wurde und in die zweite Liga aufstieg. 1978 beendete Horst Trimhold, den der FSV zum Ehrenspielführer ernannte, seine Karriere mit einem großen Abschiedsspiel, bei dem sogar Pelé zu Gast war.

In der Fußballfamilie war Horst Trimhold ob seiner Freundlichkeit und seines Humors äußerst beliebt. Die ehemaligen Mitspieler und auch die Fans nannten ihn stets den „Schotten“. Denn als er einst in Essen seinen ersten Vertrag unterschrieben hatte, musste er acht Wochen lang auf das Gehalt warten. 2011 erinnerte er sich bei einer Veranstaltung im Museum: „Die Mannschaftskameraden wollten, dass ich einen ausgebe. Ich habe gesagt, das mach ich erst, wenn das Gehalt da ist. Und schon war ich der Schotte.“

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